Wir über uns

Evangelisch. Methodistisch. Kirche.

Lesezeit 5 – 10 Minuten

Die Emmaus - Gemeinde

Unsere Kirchgemeinde

Die Emmaus-Gemeinde gehört zur Evangelisch-methodistischen Kirche. Diese ist eine evangelische Freikirche, welche in Deutschland ca. 80.000 und weltweit 60 Millionen Mitglieder zählt.

Sie ist 1968 aus der Vereinigung der beiden Freikirchen „Evangelische Gemeinschaft“ und „Bischöfliche Methodistenkirche“ hervorgegangen und international unter dem Namen ´United Methodist Church´ (Vereinigte Methodistische Kirche) bekannt. Übrigens fand damals der Vereinigungs-gottesdienst für den ostdeutschen Raum in unserer Emmauskirche statt. Als Freikirche vertreten die Methodisten keine grund-legenden Sonderlehren, sondern unterscheiden sich durch besondere Merkmale in Theologie, Frömmigkeitsstil und Gemeindepraxis von den „Großkirchen“.
Sie vertritt in ihrem Verhältnis nach außen eine größtmögliche Unabhängigkeit vom Staat. Konkret bedeutet das unter anderem Selbstfinanzierung, Verzicht auf Be-steuerung ihrer Mitglieder sowie Selbstverwaltung. Vor allem aber geht es ihr um die freie und persönliche Entscheidung von Menschen für den Glauben an Jesus Christus und um ein verbindliches Leben in seiner Nachfolge. Wer zur Evangelisch-methodistischen Kirche gehört, hat sich dafür entschieden. Die Zugehörigkeit zur Kirche ist in der Regel mit ehrenamtlicher Mitarbeit verbunden. Die Laientätigkeit – bis hin zu kirchenleitenden Gremien – spielt in unserer Kirche eine wichtige Rolle.

Was bedeutet „Evangelisch-methodistische Kirche“?

Evangelisch

Evangelisch-methodistische Kirche

Evangelisch heißt unsere Kirche, weil sie in der Verkündigung des Evangeliums (= gute Nachricht) ihren Ursprung hat. Diese Botschaft von der Liebe Gottes, die allen Menschen gilt, ist Inhalt und Maßstab für das Leben der Kirche und ihrer Glieder.

Dabei ist die rettende Liebe Gottes offenbar geworden in der Sendung seines Sohnes Jesus Christus in unsere Welt. Wer an ihn glaubt, empfängt ohne eigene Leistungen ein neues Leben aus Gott, das schon hier beginnt und durch den Tod nicht zerstört wird.
Die Reformatoren haben diese Wahrheit des Evangeliums von Gottes geschenkter Liebe neu entdeckt und als „Rechtfertigung allein aus Gnade und allein aus Glauben“ verkündigt. Indem sie diese Erkenntnis aufnimmt, weiß sich die Evangelisch-methodistische Kirche mit allen anderen evangelischen Kirchen und Freikirchen verbunden. Seit 1987 gibt es Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft mit den lutherischen Landeskirchen. Darüber hinaus ist die Evangelisch-methodistische Kirche ökumenisch geprägt. Sie gehört dem Ökumenischen Rat der Kirchen an, in Deutschland der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF). Außerdem gehört sie dem Zusammenschluss aller reformatorischen Kirchen in Europa, der so genannten Leuenberger Konkordie an. Die Zusammen-arbeit mit anderen christlichen Gemeinden vor Ort ist selbstverständlich.

Methodistisch

Evangelisch-methodistische Kirche

war ursprünglich eine spöttische Bezeichnung für eine Gruppe junger Studenten in Oxford (England). Sie versuchten, dem zu ihrer Zeit üblichen studentischen Schlendrian durch regelmäßiges Bibelstudium, gemeinsame Gebete, Dienste an Armen, Kranken, Arbeitslosen und Gefangenen einen anderen Lebensstil entgegenzusetzen. Der junge anglikanische Pfarrer John Wesley (1703-1791) wurde bald zum führenden Kopf dieser Studentengruppe, die durch ihre eigenen Bemühungen Gutes bewirken und Gott gefallen wollte.
Eines Tages hörte John Wesley in einer Abendveranstaltung in London Martin Luthers Vorrede zum Römerbrief. Dort ist von Menschen die Rede, die durch „Besserung des Lebens und gute Werke“ vergeblich Gott zu gefallen suchen, weil sie niemals genug dafür tun können. Dann aber spricht Luther vom Glauben als Wirkung Gottes in uns, die ganz neue Menschen aus uns werden lässt: Ein solcher lebendiger Glaube bringt ganz selbstverständlich Gutes hervor. Er braucht sich auch nicht mehr darum zu bemühen, Gott zu gefallen, weil er weiß: Gott liebt mich, wie ich bin, und erneuert mein Leben. Im Hören auf diese Auslegung wurde Wesleys Glaube grundlegend verändert: Die Ängstlichkeit und Sorge um seine eigene Stellung vor Gott wich einer frohen Gewissheit, von Gott in Christus geliebt zu sein.
Wesley verband von nun an die Verkündigung dieser frohen Botschaft mit seinem sozialen Engagement, das bis heute ein wichtiges Merkmal unserer Kirche ist. Aus kleinen Anfängen entstand eine wachsende Bewegung, die jedoch auch viel Widerspruch erfuhr. Bald aber wurde durch Wesleys überzeugende Wirksamkeit aus dem früheren Spottnamen ein Ehrenname. Aus der Bewegung entstanden – zuerst in den Vereinigten Staaten von Amerika, nach und nach aber in vielen Teilen der Welt – methodistische Kirchen, um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland die Bischöfliche Methodistenkirche und die Evangelische Gemeinschaft, die sich dann später zur Evangelisch-methodistischen Kirche vereinigten.

Kirche

Evangelisch-methodistische Kirche

sollte die methodistische Bewegung ursprünglich nicht werden. Erst Wider-stände der großen Kirchen oder die Erfordernisse einer Missionsstation haben zur Bildung methodistischer Kirchen geführt. Allerdings hat Wesley von Anfang an die Menschen, die durch methodistische Verkündigung zum Glauben gekommen waren, in Gruppen und Gemeinschaften gesammelt.

Dort fanden sie den Lebensraum für die Einübung und Festigung ihres jungen Christseins. Dieses Verständnis von Kirche, die aus einer Bewegung entstand und in Bewegung zu bleiben versucht, finden wir auch im Neuen Testament: Menschen werden durch den Heiligen Geist zum Glauben geführt und zu einer verbindlichen Gemeinschaft berufen. Die Zusammengehörigkeit der Glaubenden mit Christus als dem Haupt und mit den anderen Gliedern der Gemeinde gehört zum Charakter der christlichen Kirche. Kirche ist darum auch nichts Fertiges, Abge-schlossenes. Sie bedarf der ständigen Erneuerung durch den Heiligen Geist. Sie verändert sich durch die Menschen, die sich ihr anschließen; ihre konkrete Gestaltung ist deshalb eine fortdauernde Aufgabe derer, die zu ihr gehören und Jesus Christus nachfolgen. Was für den Glauben gilt, kennzeichnet auch unser Verständnis von Zugehörigkeit zur Kirche: wir sind zur eigenen freien Antwort auf Gottes Handeln eingeladen.

Der Gottesdienst

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Bei uns wird Gottes Wort verkündigt, seine Gegenwart gefeiert und die Charismen (= Geistesgaben) praktiziert. Diese wird zuweilen auch variiert, wenn besondere Ereignisse, Festtage etc. anliegen. Neben traditionellen liturgischen Formen und Liedern füllen moderne Elemente den Gottesdienst. Hierzu zählt beispielsweise unsere Lobpreiszeit, der von einer unserer vier Bands ausgestaltet wird und Raum für Besinnung, Gebet und Lob bietet. Parallel zum Gottesdienst finden auch Kinder-gottesdienste und Kinderbetreuung statt. Unser Gottesdienst findet sonntags 10:00 – 11.30 Uhr statt und läuft normalerweise so ab.
Auch nach dem Gottesdienst muss keiner gleich nach Hause gehen, denn es gibt die Möglichkeit in unserem Kirchencaffee bei Kaffee und Tee gemütlich ins Gespräch zu kommen. Außerdem kann das Ansprechpartnerteam zu Seelsorge, Gebet und Segnung in Anspruch genommen werden.

Familiengottesdienste
Das sind Gottesdienste, die in besonderer Weise für jung und alt gleichermaßen gestaltet werden. Im Unterschied zum normalen Gottesdienst ist auch die Predigt in einer für Kinder verständlichen Weise gehalten. Besondere Programmpunkte werden meist durch Kinder und Erwachsene vorbereitet.

Jugendgottesdienste
Unsere Jugend bereitet manchmal Gottesdienste vor und gestaltet diese auch. Da geht’s mal richtig ab!

Zu unserer Geschichte

Veranstaltungen

Schaue dich in unserem Kalender um!

Predigt nachhören

Höre alle Predigten in unserer Mediathek nach!

Kontakt aufnehmen

Nimm heute Kontakt zu uns auf.

Facebook

Schau Dich um, was es neues bei uns im Social Media gibt!

Gottesdienst

Komme 10 Uhr zu uns sonntags vorbei!

GBZ – Emmaus 2019 © /
Impressum / Datenschutzerklärung